Aktuelles aus der Fortbildung pastorales Personal

Vertiefende Module zum Zukunftsbild im Fokus



Neues Fortbildungsprogramm 2018 für das Pastorale Personal erschienen

Die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erzbistum Paderborn erhielten in diesen Tagen das neue Fortbildungsprogramm für das Jahr 2018. Standen in den vergangenen beiden Jahren Fortbildungen zur Aneignung und Umsetzung des Zukunftsbildes im Erzbistum Paderborn im Fokus, werden nun zahlreiche vertiefende Module angeboten, die etwa die vier im Zukunftsbild genannten Handlungsfelder in den Blick nehmen. „Mit dem Fortbildungsangebot unterstützen wir Priester, Gemeindereferentinnen und Ständige Diakone bei den Herausforderungen der alltäglichen, seelsorglichen Arbeit und im klugen Umgang mit sich selbst“, so Stefan Nagels aus dem Team „Fortbildung Pastorales Personal“, der schwerpunktmäßig für die Fortbildungen der Ständigen Diakone zuständig ist.

     

In den vergangenen beiden Jahren kamen zum Beispiel alle Pastoralteams nacheinander zu einer anderthalbtägigen, begleiteten Klausur in einem Bildungshaus zusammen. Dort reflektierten sie im Licht des Zukunftsbildes die sich verändernde Form ihrer Zusammenarbeit, setzten Akzente für ihre künftige Arbeitsweise und ließen sich durch Begegnung und Austausch mit anderen anwesenden Pastoralteams inspirieren. Insgesamt fanden 42 solcher Klausuren mit verschiedenen Pastoralteams statt. Im nun neu aufgelegten Programmheft 2018 werden zahlreiche vertiefende Module angeboten, die die vier Handlungsfelder des Zukunftsbildes in den Blick nehmen und darüber hinaus die Teamkultur der Pastoralteams stärken möchten.  

 

„Dass wir einen namhaften Gegenwartslyriker deutscher Sprache, Uwe Kolbe, für eine Fortbildung gewinnen konnten, freut mich besonders“, so Domvikar Dr. Rainer Hohmann, der das Fortbildungsreferat leitet, im Blick auf eine besondere Veranstaltung im Januar 2018. „Wir möchten am Beispiel der Psalmen dem Verhältnis von religiöser und poetischer Sprache nachgehen. Große Glaubende waren ja oft auch große Lyriker. Und Liturgie und Gotteslob sind ohne die Sprachkraft der Dichter gar nicht zu denken. Uwe Kolbe ist da ein idealer Gesprächspartner, denn er hat jüngst ein Buch mit selbst verfassten Psalmen veröffentlicht.“  

 

Svenja Hoffmann, die seit Mai im Team mitarbeitet, ergänzt: „Künftig werden wir den Akzent noch stärker auf die individuelle Begleitung der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen, was sie an Qualifikation für ihren Dienst brauchen und welche Veranstaltungsformate dafür hilfreich sein können.“  

 

Auch eine ganze Palette von Exerzitien-Angeboten hält das Programmheft bereit. „Die persönlichen und gesellschaftlichen Welten wollen schließlich auf Gott hin aufgeschlossen werden, und dies nicht nur für uns selbst, sondern auch für alle Menschen, die Fragen haben und auf der Suche sind“, erläutert Wolfgang Möser, der als Ansprechpartner vor allem für die Gemeindereferentinnen zur Verfügung steht.